BARFEN mit FROSTFUTTER

Ernährung - WAS SOLLTEN HUNDE ESSEN

Bei der Umstellung auf BARF muss nicht nur bei beim Fleisch auf eine ausgewogene Zusammenstellung geachtet werden. Da in der Regel keine ganzen Tierkörper verfüttert werden, fehlen wertvolle Vitamine, Mineralien, Fette und Faserstoffe, die beispielsweise in Blut, Gedärmen, Hirn, Augen und Horn enthalten sind und nicht immer mit Fleisch und Gemüse ersetzt werden können.
Ausgehend von einem gesunden ausgewachsenen Hund, besteht die Zufütterung des Hundemenüs  aus drei wesentlichen Bestandteilen.

Calcium

Calcium ist von der Knochenbildung über die Kontraktion der Muskeln, der Blutgerinnung bis hin zur Zahnbildung für viele wichtige Funktionen im Körper verantwortlich. Zusätzlich ist es an der Nerven- und Herzfunktion sowie an enzymatischen und hormonellen Prozessen beteiligt. Wer die Möglichkeit hat, den Calciumbedarf seines Hundes allein über Knochen abzudecken, kann dies natürlich tun. Die wenigsten hingegen besitzen ausreichend Lagerkapazität und greifen auf ein entsprechendes Präparat zurück. Mit Knochenmehl, Calciumcitrat, Eierschalenpulver oder Algenkalk kann der Bedarf des Tieres optimal abgedeckt werden.

Öle

Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren kann der Körper eines Hundes nicht selbst produzieren. Eine ausreichende Versorgung mit Fettsäuren ist jedoch wichtig für das Nervensystem, die Gehirnentwicklung, Fruchtbarkeit, Sehvermögen, Herz und ein intaktes Immunsystem. Durch die Fütterung von rohem Fleisch nimmt der Hund genügend Omega-6 Fettsäuren zu sich, sodass man zur Zufütterung ein Öl wählen sollte, das einen hohen Omega-3 Gehalt hat. Hier bieten sich Fischöle, Hanföl oder Leinöl an.

Kräuter, Vitamine und Mineralstoffe

Die Ergänzung eines artgerechten Futters durch verschiedene Kräuter, Baumrinde, Früchte und Wurzeln optimiert die Mineralstoffversorgung des Hundes mit vielen Vitaminen und Aminosäuren. Die Zugabe sekundärer Pflanzenstoffe - natürliche Antioxidantien, Enzyme, ätherische Öle und Ballaststoffe - regt nicht nur die Sekretion der Verdauungssäfte an, sondern unterstützt die Darmflora und stabilisiert das Immunsystem. Jedoch ist bei Kräutern zu beachten, dass diese nicht  übermäßig gefüttert werden. Viele von ihnen haben heilende Wirkungen und sollten nur als Kur verabreicht werden. Auch die Kräuter sollten wie Gemüse püriert werden, da die Verdauungssäfte des Hundes die Zellulose der pflanzlichen Zellwände nicht aufschließen können.   
Wir empfehlen von PerNaturam zur Abdeckung der Grundversorgung das Komplement als eine komplexe Komposition zur täglichen Optimierung der Nährstoff – und Vitalstoffversorgung.

Gut für den Hund:

Karotte, Zucchini, Kürbis, rote Beete, grünes Blattgemüse, Steckrübe, Sellerie, Spinat, Erbsen, sämtliche Obstsorten (Banane, Apfel, Ananas, Papaya, Aprikose - auf Fruchtzucker achten), Früchte, Spargel, Erdbeeren, Melone, Ingwer, Löwenzahnblätter, Dorschlebertran, Lachsöl, Leinöl, Hanföl, Kokosfett, Pastinake, Kräuter (Basilikum, Estragon, Hagebutten, Majoran, Rosmarin, Petersilie, Brennnessel, Dill)

Empfohlen nur in Maßen:

Getreide, Kartoffel, Reis, Nudeln, Knoblauch, Kohl, Frühlingszwiebeln, Rhabarber, Sauerkraut, Artischocke, Lauch Porree, Pak Choi, Romanesco, Brokkoli, Gemüseampfer, Kopfsalat, Rüben, Kakifrucht, Erdnüsse, Walnüsse   

Nicht geeignet:

Nachtschattengewächse, rohe Bohnen, Schokolade, Weintrauben, Rosinen, Quitten, Peperoni, Zwiebeln, Avocado, Aubergine,  Obstkerne, Süßstoffe in jeglicher Art, Süßigkeiten allgemein,  Muskatnuss, rohes Schweinefleisch, rohe Hülsenfrüchte, Rettich, Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Zitrusfrüchte