BARFEN mit FROSTFUTTER

Tiermedizinisches

Wurmkuren

Für Hunde- und Katzenbesitzer gehört es heute zum Standard, ihre Vierbeiner regelmäßig entwurmen zu lassen.  Doch der Sinn von prophylaktischen Wurmkuren ist umstritten. So viel steht fest: Hunde und Katzen kommen über kurz oder lang mit  diesen Darmparasiten in Berührung. Doch ein gesundes Immunsystem reagiert darauf mit der Bildung von Antikörpern – das körpereigene Abwehrsystem kommt somit bestens damit zurecht. Der überflüssige Einsatz von Medikamenten gegen Wurmbefall erhöht hingegen die Gefahr, dass  Wurmarten resistent werden und sich weiter ausbreiten.
Wir empfehlen deshalb, durch regelmäßige Kotuntersuchungen zu überprüfen, ob Wurmbefall vorliegt. Ist dies der Fall, gibt es zahlreiche natürliche Produkte, die die Würmer im Akutfall austreiben, ohne das Immunsystem des Tiers zu belasten.

Prophylaktisch kann man sehr gut mit Kokosraspeln arbeiten. Sie besitzen einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und wirken leicht abführend. Außerdem sorgt Fell für die Reinigung des Darms; auch geraspelte Möhren tragen zur natürlichen Darmpflege bei und reduzieren die Gefahr eines Wurmbefalls. Kokosöl und eine spezielle Wurmkräutermischung helfen, Ihren Liebling zu entwurmen.

Zecke, Floh & Co.

Weder Katze noch Hund kann ihnen über kurz oder lang entkommen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von chemischen Stoffen, die in Tropfen-, Spritzen- oder Tablettenform verabreicht dafür sorgen, das Tier frei von Ungeziefer zu halten. Nicht selten führen diese Stoffe aber,  die ins Nervensystem des Tieres eindringen, zu schlimmen Ekzemen auf der Haut. Doch auch an dieser Stelle bietet die Natur praktikable Alternativen: So gibt es zahlreiche Öle wie Geraniol, Kokosöl oder Neemöl, die schon in geringen Mengen die Plagegeister fernhalten oder auch abtöten.

Impfen

Über Sinn und Unsinn von Impfungen lässt sich streiten. Bei der Entscheidungsfindung hilft es, sich einige Fragen ehrlich zu beantworten:

  • Besteht nachweislich ein gesundheitlicher Vorteil durch den Impfstoff?
  • Ist das Impfrisiko statistisch kalkulierbar oder sind die Nebenwirkungen höher als der Nutzen?
  • Sind die Erkrankungsrisiken nachvollziehbar und realistisch?
  • Informiert der Tierarzt sachlich über die regionale Notwendigkeit der Impfung oder war es eher ein emotionaler Appell?
  • Ist der Hund zurzeit gesund?

Der Arzt sollte vor jeder Impfung einen Gesundheitscheck machen, dazu gehören: Abhören von Herz und Lunge, Kontrolle der Schleimhäute und der Augen, Messen der Temperatur, Sichtkontrolle des Allgemeinzustandes wie Haut, Fell und Ohren. Wenn dieser Check nicht erfolgt, kann kein Arzt den Gesundheitszustand des Tieres beurteilen. Somit liegt die Grundvoraussetzung für eine Impfung nicht vor.
Bundesweit werden Haustiere jährlich gegen bis zu zehn verschiedene Erreger geimpft. Der Immunschutz nach Impfungen z. B. gegen Staupe, Parvo und Hepatitis hält nach US-Studien sieben Jahre, wenn nicht sogar ein gesamtes Hundeleben lang. Die heute üblichen Impfprogramme bilden jedoch für viele Kleintierpraxen die wirtschaftliche Basis. Hier liegt es in der Verantwortung der Tierhalter, sich zu informieren. Ein gesundes Immunsystem ist der wichtigste Schutz vor Infektionen und wird durch häufiges impfen akut oder gar chronisch geschädigt.

Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.